Kunst

Seit den 1970er-Jahren hat die Kunst im Rössli ihren festen Platz – in der Beiz, im Saal, an den Wänden, manchmal auch dazwischen. Daran hat sich bis heute nichts geändert: Kunst gehört zur Atmosphäre, so selbstverständlich wie ein gutes Glas Wein oder ein freundlicher Schwatz.

Wir sind keine Kunsthalle. Aber wir öffnen unsere Türen für Kunstschaffende aus der Region und manchmal auch darüber hinaus.

Mal leise, mal laut, immer lebendig. Genau wie die Beiz.

Andrés Torres, Denise Reyes Miguel Romero, Julia Galeano

Die Ausstellung „Neue Grafik. Zentralamerika“ zeigt Arbeiten der letzten zehn Jahre aus Honduras und El Salvador.

Beide Länder sind geprägt von politischer Instabilität, struktureller Gewalt und  tiefgreifender sozialer Ungleichheit, während autoritäre Tendenzen, Militarisierung und die Einschränkung von Freiheitsrechten den öffentlichen Raum zunehmend bestimmen. Gleichzeitig formieren sich aus zivilgesellschaftlichen, feministischen und queeren Bewegungen neue Formen kulturellen Widerstands, in denen Kunst zu einem

Mittel der Sichtbarmachung und Selbstbehauptung wird.

Es ist eine Grafik des Widerstands und der Nähe. Fragen von Gender, Ungleichheit, Gewalt und Identität erscheinen nicht als Parolen, sondern als Imaginationen: Alltage queerer Erotik, Emotionen der Moderne, Mythen der Natur oder die Fragilität der Gegenwart. Die Arbeiten setzen die Techniken und Ästhetiken einer langen grafischen Tradition in Lateinamerika fort, gewinnen ihre besondere Kraft jedoch aus der konkreten Verortung in den gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart.

Julia Galeano ist eine zeitgenössische Künstlerin aus Honduras. In ihren Arbeiten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Themen wie Körper, Erinnerung und sozialem Alltag.

Denise Reyes ist eine salvadorianische Künstlerin und Mitbegründerin des Projekts La Menta del Gato. In ihrer Arbeit verbindet sie Druckgrafik und Bindetechniken mit Fragen von Gemeinschaft und Care.

Andrés Torres ist ein salvadorianischer Künstler. Seine Arbeiten bewegen sich  zwischen traditionellem Handwerk und zeitgenössischen gesellschaftlichen Fragestellungen.

Miguel Romero ist honduranischer Künstler. Heute unterrichtet er an der Universidad Nacional Autónoma de Honduras und verbindet in seiner Arbeit Kunst, Geschichte und Klang.

Simone Glauser

25. Oktober bis zum 23. Dezember

Vernissage
25. Oktober, 15-17 Uhr

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Freitag, 13. März 2026
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